MÖCHTEN SIE MITMACHEN ALS SENIOREN-BEGLEITUNG?

Was Sie mitbringen müssen

Die Fähigkeit an sich zu arbeiten und die Bereitschaft Selbstreflexion zu erlernen, wirkt sich vorteilhaft aus. Unser Konzept sieht eine Senioren-Begleitung vor, die freundschaftliche, liebevolle und stärkende Aspekte aufweist. Mögliche Tätigkeiten mit den SeniorInnen: (gemeinsame) hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Vorlesen, Einkaufen oder zum Arzt fahren (ein Auto ist z.B. ein Voraussetzung bei den meisten Begleitungen), Spazieren gehen, Gespräche führen, bei Besuchen begleiten, gemeinsam Backen oder Essen kochen, Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele spielen, bei Konzerten oder Kinobesuchen begleiten und mehr.  

 

Wir qualifizieren BegleiterInnen für SeniorInnen

Das heißt, wir sind keine Arbeitgeber und man spricht seine Arbeitszeiten direkt mit den Senioren ab als NachbarschaftshelferIn, mit 3 Stunden pro Woche. Die Inhalte der Seminare können auch Pflegekräften Halt und Stärke für ihre anspruchsvolle Arbeit vermitteln. 

 

Die Senioren-Begleitung ist auch für QuereinsteigerInnen geeignet!
Als ersten Schritt sind Sie als Nachbarschaftshelferin tätig mit maximal 2 Senioren oder Seniorinnen. Im zweiten Schritt, sofern Ihnen die Arbeit zusagt und Sie mehr wollen, wären Sie in einer freiberuflichen Tätigkeit selbstständig tätig. Wenn Sie an diesem Ausbildungsgang interessiert sind und gern Umgang mit der älteren Generation haben, wenden Sie sich bitte an Uta-Maria Freckmann, Telefon: 05527 - 916 97 23 Dienstag bis Freitag 10-13 und 15-18 Uhr, oder kommen Sie zum Vorgespräch in den Lebensquell-Duderstadt, Apothekenstr. 2, Öffnungszeiten siehe unten auf jeder Seite. 

 

WOZU DIENEN DIE SEMINARE?

Die Qualifikationsseminare sind in 5 Module aufgeteilt, immer an einem Samstag für ca. 3 Stunden, alle zwei Wochen, in einem Zeitraum von ca. 10 Wochen (Beginn 06. September, Ende 02. November). Sie stärken die Psyche und können helfen, seelische Impulse umzusetzen. Sie können unmittelbar mit Senioren zusamenarbeiten und die Seminare begleitend absolvieren, oder diese erst beenden. Das obliegt Ihrer Entscheidung. Nach dem Besuch der 5 Module erhält man ein Zertifikat, welches einen als qualifizierte Fachkraft in der Alltagsbegleitung ausweist.  

 

Ein neues Berufsbild, speziell abgestimmt auf die Arbeit als Alltagsbegleitung.

Ebenso bieten wir Supervisions-Module bei Bedarf an, für die Herausforderungen die der Besuchsdienst-Alltag mit sich bringen kann. Es stehen viele Aktivierungs-Hilfen (Materialien) bereit, für die Besuche bei den SeniorInnen, z.B. für Gedächtnistraining, zur Vorbeugung demenzieller Erkrankungen usw. Hier finden Sie den Anerkennungsnachweis für die Seminare. Die folgende Aufstellung zeigt die einzelnen Module inklusive Anfang und Ende der Schulung:

 

Die Schulung ist in 5 Module aufgeteilt.

 

Modul 1 

Teil 1, Stufe 1, Blatt 1-4 - Einführung und Grundlagen

Der Ehrenkodex

Die Wichtigkeit von selbst erarbeiteten Strukturen und deren Einhaltung

a) Allgemeiner Ehrenkodex

b) Persönlicher Ehrenkodex

Die Herzensregeln, sowie Handhygiene

Teil 1, Stufe 2, Blatt 1 und 2 - Die Grundlagen der klinischen Seelsorge

Umgang mit Senioren in Gesprächen

Innere Haltung und Fokussierung auf die Gefühle des Gegenübers

Reaktion auf die Zunahme von Negativität
Besondere Herausforderungen wie z.B. Altersstarrsinn
Aggressionen positiv wenden

Positive Kommunikation

Teil 1, Stufe 3, Blatt 1 und 2 - Gesprächsführung nach Rogers und Frankl

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Modul 2

Teil 2 – Altersbedingte Erkrankungen, Vorsorge und Sofortmaßnahmen

Die Warnzeichen vor einem Schlaganfall – wann sollte man sofort reagieren

40 Tipps für den  Umgang mit Senioren nach einem Schlaganfall

Das Gehirn, Funktionsweisen der beiden Hemisphären zum besseren Verständnis der Demenz

Lebensmodelle und Glaubenssätze

Teil 3  - Validation, Demenz und Alzheimer

Validation nach Naomi  Feil

Validation, Stadien des Aufarbeitens

Formen der Demenz

Validation, Verhaltens-Ursachen

Das Spiegeln, Umgang mit Demenzkranken

Risikofaktoren der Demenz

 

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Modul 3 

Teil 4 - Das Ego (Unterbewusstsein) und seine Strukturen. Krankheit und Sinn

Sinn der Krankheit
„Der Lenker“, dissoziative Konversionsstörungen
Positives Denken

Mentaltraining

Teil 5 - Umgang mit Tod und Sterben

Sterbehilfe, diverse Definitionen

Urängste und Weltbild-Konzepte

Gruppenarbeit – Fragen nach dem Sinn des Lebens

Die 5 Sterbephasen nach Kübler-Ross

 

Modul 4 

Teil 6 - Das Helfersyndrom

Die Ursachen des Helfersyndroms – richtig helfen, aber wie?

Win-Win Situationen versus Selbstaufgabe

Die Destruktivität von Schuldgefühle

Mitgefühl versus Mitleid

Teil 7 -  Projektionen, Gewissen, Mentaltraining

Was sind Projektionen?

Mentaltraining, positive Sichtweisen erlernen

Gedanken und ihre Wirkung

Positive Kommunikation

Glaubenssätze, Prägungen und einschränkendes Denken

das Gewissen, Gruppenarbeit, Diskussion

 

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Modul 5 

Teil 8 - Konfliktbewältigung und Mediation

Konflikte schlichten zw. Angehörigen und SeniorInnen, will man das?

Zu wem hält man in Konfliktsituationen zwischen Angehörigen und Senioren?

Diverse Mediations-Ideen als Lösung

Teil 9 - Die Polaritäten

Erklärung der Polaritäten

Die Mitte finden

Teil 10 - kurz angerissen: Rechtswesen für Senioren und Angehörige

Rechte und Pflichten der Angehörigen mit Vollmacht

Rechte und Pflichten demenziell Erkrankter

Die Patientenverfügung, welche Möglichkeiten der Hinterlegung gibt es?

 

TERMINE 

Die Module finden immer an einem Samstag um 14 Uhr statt, im Abstand von 2 Wochen:

am 06. September (Modul 1);

am 21. September (Modul 2);

am 05. Oktober (Modul 3);

am 19. September (Modul 4);

und am 02. November (Modul 5).

 

Preis je Modul: 150.- Euro. Dauer je ca. 3 Stunden, einzeln buchbar.

Wer es wünscht, kann an separaten Supervisionsgruppen a 20.- Euro teilnehmen.

 

Weitere Unterstützung für den Start in die Selbsttständigkeit finden Sie hier.

 

Konzept und Idee Uta-Maria Freckmann ©

 

 

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